Für Wirksamkeitsstudien medizinischer Behandlungen schlägt Cohen (1969) für β einen 4-mal so hohen Wert vor wie für das Signifikanzniveau α. Wenn α = 5% ist, sollte das β-Fehler-Niveau also 20 % betragen. Liegt in einer Untersuchung die β-Fehler-Wahrscheinlichkeit (Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 2. Art) unter dieser 20 %-Grenze, so ist die Teststärke (1-β) damit größer als 80 %.